Foodstyling

Foodstyling: Yvonne Trapp

Interview with Yvonne see below

GRAZIA Germany

Produktion: Christiane Graf

Photography: Tina Luther at Birgit Stoever

Client: GRAZIA Germany

Harper´s Bazaar Germany

Hair & Make Up: Benjamin Becher

Photography: Patrick Houi at Marlene Ohlsson

Client: Harper´s Bazaar Germany

Kaviar Gauche

Hair & Make Up: Fee Steinvorth

Photography: Cathleen Wolf at Take Agency

Client: Kaviar Gauche

new entry: Janina Zais Hair & Make Up

Ab sofort wird Janina unser Team in Hamburg und Berlin ergänzen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit.

Janina ist seit 2011 freie Hair & Make Up Artistin in Hamburg. In den letzten 4 Jahren arbeitete sie zusätzlich für Produktionen in New York, Paris, Miami und LA. Auch die kommenden Saison strebt Janina an wieder ins Ausland zu reisen, wie diesen Sommer nach New York und im Winter nach LA / Miami oder Capetown.

ELLE Thailand

Styling: Bodo Ernle

Photography: Winter Vandenbrink at Eric Elenbaas

Client: ELLE Thailand

personal work

Hair & Make Up: Carolin Jarchow

Photography: Frauke Fischer at Cosmopola

REVSDIGITAL

Make up: Carolin Jarchow

Styling: Josepha Rodriguez

Fotograf: John Brömstrup

Client: REVSDIGITAL

QVEST

Styling: Mine Uludag

Photography: Andoni & Arantxa c/o Kathrin Hohberg

Client: Qvest

L´Officiel Mexico

Hair: Carolin Jarchow

Make Up: Linda Sigg

Styling: Nicole Schneider

Photography: Sevda Albers c /o Klaus Stiegemeyer

Client: L´Officiel Mexico

L´Officiel Schweiz

Hair & Make Up: Linda Sigg

Photography: Dirk Messner c /o Kleinphotographen

Client: L´Officiel Schweiz

Anine Bing

Hair & Make Up: Sara Denman

Foto: Meredith Bruner

Client: Anine Bing

L´Officiel Schweiz

Hair & Make Up: Ina Cierniak

Foto: Lina Tesch

Client: L´Officiel Schweiz

Foodstyling: Yvonne Trapp
Photography: Armin Zogbaum at Marlene Ohlsson
client: Nespresso

Interview mit Yvonne Trapp

Q: Yvonne, was fasziniert Dich am Foodstyling?
A: Das Vergängliche, aber auch die Herausforderung, genau das mit allen Mitteln hinauszuzögern, bis das Foto geschossen ist! Ich mag die konzentrierte Arbeit und schätze Details. Manchmal geht um den dritten Tautropfen von links in der dritten Reihe, der auf dem Salatblatt einen Tick größer sein soll. Kein Problem, mache ich! Dieses Salatblatt wird in der Fachsprache übrigens Hero genannt.

Q: Bitte noch ein paar Tricks!
A: Bevor dieser Hero fotografiert wird, lege ich erst Mal einen „Stand-In“ ins Set, damit der Fotograf das Licht einstellen kann und wir herausfinden, wie und wo das Produkt am Besten platziert werden sollte. 
In der Zwischenzeit wird das Salatblatt kurz vor dem Schuss in Eiswasser "erschreckt", damit es möglichst lange
frisch aussieht.

Q: Wie bist Du zu Deinem Job gekommen?
Während des Kunststudiums begann mein Interesse für den skulpturalen Aspekt von Essen, aber auch für den Austausch, der beim Kochen und Teilen mit Freunden entsteht.
Vielleicht hab' ich beim Foodstylen eine Verbindung vieler meiner Interessen gefunden.

Q: Was zeichnet einen guten Food-Stylisten aus?
A: Fingerfertigkeit, Präzision, Flexibilität und Materialkunde. Und die Gabe, dass Produkt am Ende perfekt, aber trotzdem natürlich aussehen zu lassen.

Q: Was hat Dein Auge, Deinen Stil besonders geprägt?
A: Vielleicht das Betrachten von Skulpturen.

Q: Das merkt man! Mal entwirfst Du ein Meister-Yoda-Schokoeis am Stil oder Beerenmünder für ein Lippenstifteditorial. Wie hast Du die Rolling-Stone-Zunge hinbekommen?
A: Indem ich Körbeweise Beeren auf geschnitzte Styroporreliefs aufgespießt habe.

Q: Eine Produktion, die Du nie vergessen wirst?
A: Die für ein französisch-japanisches Restaurant in Saudi Arabien, bei der ich eine bodenlange Abbaya samt Kopfbedeckung bei der Arbeit tragen musste.

Q: Wer inspiriert Dich?
Die Künstlerinnen Eva Hesse, Georgia O'Keeffe und die japanische Foodfotografin Miki Nagata. Ich blättere auch gerne in alten Kochbüchern, in Paris habe ich mir den Larousse Gastronomique von 1938 gekauft.