Dörte Zimmermann
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Dörte / Ahrensburg
interview with interior / foodstylist Dörte Zimmermann see below

Photography: Angelika Lorenzen

Dörte / Küche 2015
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Dörte Zimmermann

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interview

Q: Dörte, Du bist unter anderem ein Styling-Profi was Bäder angeht. Was ist dabei die Herausforderung?
A: Der sterilen Bäderwelt durch wenige, aber gezielt eingesetzte Accessoires Atmosphäre zu verleihen! Es braucht immer ein besonderes Objekt, das das Auge anzieht und den Impuls auslöst: Hach, das ist jetzt ein besonders schönes Bad! Das kann ein Holzhocker sein, besondere Handtücher oder ein Kupfertopf mit Sukkulenten.

Q: Das perfekte Finish ...
A: ... erreicht man, indem man einen in Zitronensäure gefüllten Gefrierbeutel an den Wasserhahn hängt, so werden die Wasserhähne auf Location im Nu blitzblank.
A: Was ist wichtiger: Das große Ganze oder Details?

Q: Die kreativen Konzepte entwickle ich schon vorher, am liebsten mit einem grossen Milchkaffe auf dem Balkon. Natürlich recherchiere ich viel im Internet oder stöbere nach Schätzen in meinem Fundus. Die Details definiere ich während des Shootings. Mal schmeiße ich nur Kissen auf ein Sofa, damit sie nicht zu drapiert aussehen, dann wieder manövriere ich mit der Pinzette einzelne Salzkörner an genau die Stelle, an der ich sie haben will.

Q: Die Grundlagen für Deinen heutigen Job ...
A:  ... habe ich vor mehr als 20 Jahren in einem Fotostudio für Interior gelernt. Ich bin sozusagen mit dem Blick durch die Kamera großgeworden.

Q: Was hast Du bei jedem Shooting dabei?
A: Meinen Gürtel, der bestückt ist mit Pinzette, Schere, Q-Tips, Radiergummi, Glycerin, Baumwollhandschuhen, Pinselchen, Knete, Tesafilm ...

Q: Worauf hättest Du mal Lust?
A: Food und Setstyling bei einem Kochbuch zu machen, das Foodstyling ist ja meine neue, grosse Leidenschaft geworden.

Q: Von einer perfekt gelegten Wolldecke zur schön arrangierten Birne, wie kommts?
A: Das Foodstyling berührt mich noch mehr. Alle Sinne werden angesprochen: du siehst es, du schmeckst es, du riechst es. Das alles, angereichert mit der Liebe zum Detail finde ich grossartig. Einen  Krümel, der genau an der perfekten Stelle liegt macht mich einfach glücklich.

Q: Siehst Du Dich eher als Handwerker oder als Kreativer?
A: Beides! Ich sehe mich als Kreative, die ihr Handwerk sehr gut versteht.

Q: Eine Produktion, auf die Du besonders stolz bist?
A: Ach, ich liebe sie alle. Aber besonders mag ich eine kleine Salzschale aus einer Küchenproduktion für die Deutschlands-schönste-Küchen-Serie für die „Zuhause Wohnen“. Simpel, aber doch besonders und auf den Punkt.

Q: Wer inspiriert Dich?
Ich bin gar nicht so personenbezogen, ich würde sagen das Leben inspiriert mich. Meine Umgebungen, die Natur, ob ich nun auf Reisen bin, auf Location oder im Wald. Ich bin immer wach und schaue, nehme auf und lasse gern alles auf mich wirken. Das inspiriert mich.