Yvonne Trapp
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Ron Barceló

Liquid Styling: Yvonne Trapp

Photography: Esther Haase

Client: Ron Barceló

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Berliner Kindl

Food Styling: Yvonne Trapp

Photography: Jan Kopetzky

Client: Berliner Kindl

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Yvonne Trapp / Lars Borges
Yvonne Trapp / Ina Schoof
Yvonne Trapp / Ben Fuchs
Yvonne Trapp / Karsten Koch
Yvonne Trapp / Armin Zogbaum

Photographer
Marcus Gaab, Jan Kopetzky, Cem Guenes, Esther Haase, Dirk Schaper, Joris van Velzen, Misha Vetter, Armin Zogbaum, Jochen Arndt, Oliver Schwarzwald, Dirk Schaper, Jens Neumann, Edgar Rothmann, Stefan Vorbeck, Ben Fuchs, Autumn Sonnichsen, Mark Seelen, Lars Borges, Karsten Koch, Frank Schemmann, Edzard Piltz, Ina Schoof, Sven Schrader, Thomas Krüsselmann, Sven Schrader, Thomas Krüsselmann, Otello Annigoni, Attila Hartwig, Nico Wesselmann, Jo Kirchherr, Heiko Adrian, Antje Plewinski, Jo van den Berg, Tomas Rodriguez, Martin Klimas, Manuel Krug, Nina Rautenberg, Benno Kraehahn

CLIENTS
Ron Barcélo, Warsteiner, Milka, Schöfferhofer, Bosch, Ültje, Rauch, Loacker, Berliner Kindl, Jules Mumm, Air Berlin, Nespresso, Fressnapf, Saldora, Rewe, Zalando, Beef, Milram, DewiBack, BASF, Bigler, Panasonic, Quanilla, Schwarz Franz, Krombacher, Hermès, Wagner, Tchibo, Hasseröder, Total, Castello, Villeroy&Boch, Karlsberg, Pernod Ricard, Grüne Woche, BoFrost, Metro, BMW, Berliner Sparkasse, Vio, Apollinaris, Zwilling, Ferrero, Condé Nast, EasyJet, Kaufland, Zabert Sandmann, Bailey’s, Allianz, Freiberger, Campina, CMA, Siemens


Instagram @yvonnetrapp2208  

interview

Q: Yvonne, was fasziniert Dich am Foodstyling?
A: Das Vergängliche, aber auch die Herausforderung, genau das mit allen Mitteln hinauszuzögern, bis das Foto geschossen ist! Ich mag die konzentrierte Arbeit und schätze Details. Manchmal geht um den dritten Tautropfen von links in der dritten Reihe, der auf dem Salatblatt einen Tick größer sein soll. Kein Problem, mache ich! Dieses Salatblatt wird in der Fachsprache übrigens Hero genannt.

Q: Bitte noch ein paar Tricks!
A: Bevor dieser Hero fotografiert wird, lege ich erst Mal einen „Stand-In“ ins Set, damit der Fotograf das Licht einstellen kann und wir herausfinden, wie und wo das Produkt am Besten platziert werden sollte. 
In der Zwischenzeit wird das Salatblatt kurz vor dem Schuss in Eiswasser "erschreckt", damit es möglichst lange
frisch aussieht.

Q: Wie bist Du zu Deinem Job gekommen?
Während des Kunststudiums begann mein Interesse für den skulpturalen Aspekt von Essen, aber auch für den Austausch, der beim Kochen und Teilen mit Freunden entsteht.
Vielleicht hab' ich beim Foodstylen eine Verbindung vieler meiner Interessen gefunden.

Q: Was zeichnet einen guten Food-Stylisten aus?
A: Fingerfertigkeit, Präzision, Flexibilität und Materialkunde. Und die Gabe, dass Produkt am Ende perfekt, aber trotzdem natürlich aussehen zu lassen.

Q: Was hat Dein Auge, Deinen Stil besonders geprägt?
A: Vielleicht das Betrachten von Skulpturen.

Q: Das merkt man! Mal entwirfst Du ein Meister-Yoda-Schokoeis am Stil oder Beerenmünder für ein Lippenstifteditorial. Wie hast Du die Rolling-Stone-Zunge hinbekommen?
A: Indem ich Körbeweise Beeren auf geschnitzte Styroporreliefs aufgespießt habe.

Q: Eine Produktion, die Du nie vergessen wirst?
A: Die für ein französisch-japanisches Restaurant in Saudi Arabien, bei der ich eine bodenlange Abbaya samt Kopfbedeckung bei der Arbeit tragen musste.

Q: Wer inspiriert Dich?
Die Künstlerinnen Eva Hesse, Georgia O'Keeffe und die japanische Foodfotografin Miki Nagata. Ich blättere auch gerne in alten Kochbüchern, in Paris habe ich mir den Larousse Gastronomique von 1938 gekauft.