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Ninaklein Artist Management Hair Make-Up Styling Germany International

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A — ZHair/Make UpStylingContent Creator
Manifesto

Unserem 20-jährigen Agenturjubiläum möchte ich mit 20 Essenzen begegnen. Sie haben meine Arbeitsweise geprägt und werden mich und mein Umfeld auch in die Zukunft tragen.

  

Den individuellen Wesenskern und Unterschied jedes Einzelnen zu entdecken, in der eigenen Kraft zu sein und sich selbst und Andere zu begeistern, das ist seit Gründung meiner Agentur für Visagisten und Stylisten (1999) und auch als Business Coach mein täglicher Antrieb, mein inneres Feuer.

Unter dem Titel AWARENESS IS FIRE habe ich gemeinsam mit Nicole Hardt und Axl Jansen 20 Essenzen herausgearbeitet. Das Hinterfragen und Beantworten dieser Impulse soll das eigene kreative Handeln und Denken immer wieder neu entfachen. 
Nina Klein
    

#1 what is the treasure of your origin
Unser Herkunft birgt ungeahnte Energiequellen. Frühe Leidenschaften und kulturelle Eigenschaften unterstützen uns.


Wir verlassen den Ort, von dem wir stammen. Die Ur-Familie. Unsere Wurzeln. Wir suchen diesen Bruch, die Loslösung in den ersten Jahren unseres kreativen Lebens, um uns (neu) zu definieren. Doch unser „Origin” birgt ungeahnte Energiequellen die wir erst dann erkennen, wenn wir unsere Herkunft akzeptieren, ernst nehmen und anwenden. Gute, positive Erinnerungen, frühe Leidenschaften und sogar kulturelle Eigenschaften können uns auf dem Weg Richtung Kreation unterstützen.

#2 dedicate to serve the other
Halte NICHTS zurück!

Haben wir die Kapazitäten, andere bedingungslos und leidenschaftlich zu unterstützen, kommt der Erfolg für uns selbst plötzlich aus einer ganz anderen, womöglich ungeahnten Richtung. Erst wenn man sich hingebungsvoll für das Wohl und den Erfolg der anderen engagieren kann, ohne auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein, ist man in seinem Wesenskern mit der endlosen universellen Energie verbunden und genießt den Sog von Erfolg und Erfüllung.

#3 what matters now
Zuhören! Wie ein Komponist.

Wir zögern ... oder wir treffen radikale Entscheidungen. Von einer Sekunde auf die nächste. Weder das eine noch das andere führt nachhaltig zum Ziel. Oft forcieren wir die nächsten Schritte, statt in Ruhe in uns hineinzuhören, um zu erfahren was richtig ist. Oder wir lassen uns zu lange Zeit und verpassen eine Riesen-Chance. Es gilt, äußere Faktoren und innere Beweggründe gegeneinander abzuwägen und daraus Schlussfolgerungen für die nächsten Schritte ziehen.

#4 now is the time to share knowledge to achive excellence!

Essenz #4 aus unserem Manifest AWARENESS IS FIRE scheint uns als Extrakt der zurückliegenden Monate und Ereignisse passend um den veränderten Begebenheiten zu begegnen:
Dienten Fusionen und Kollaborationen zuvor vornehmlich dem eigenen Vorankommen, gilt es nun aus unserer Sicht großzügig das individuelle Wissen zu teilen um gemeinsam für das große Ganze einen bewussten Beitrag zu leisten. Das individuelle Streben stellt sich so hinter das gemeinsame Streben.

#5 what is worth committing to?
Das Beantworten der Frage nach dem „Wofür“ zeigt uns das Ziel auf und lässt uns durchhalten.

Möglichkeiten oder neuen Projekten hinterherjagen. Dieser Habitus ist Bestandteil jedes kreativen Lebens geworden. Es ist eine erschöpfende Jagd, die Frage nach einem „Wofür” oft nicht erlaubt. Zu anstrengend. Zu wenig Zeit. Doch wir brauchen dieses Hinterfragen. „Wofür” sagt uns, wozu wir uns entschlossen haben. Wo wir hinwollen. Vor jedem Meeting, vor jeder Entscheidung, vor jeder neuen Idee sollten wir uns diese Schlüsselfrage stellen. Wenn wir uns klar für unser „Wofür” entscheiden, macht uns das stark.  

#6 keep it rolling
Transformation als Dauerzustand.

Erkenne, dass Bewegung essentiell ist, auch wenn es nur kleine Anstöße sind, die das Rad kontinuierlich am Laufen halten. Bleibe wachsam und hab‘ immer schon den nächsten Schritt vor Augen. Wenn Du diesem Muster folgst, wird Dein eigener Rhythmus ganz automatisch mit dem des Universums räsonieren.

#7 never forget forgiving
Frei von Vorwürfen, Hass und Ärger.Ohne die Last einer Zeit, die vergangen ist.

Frage dich ehrlich: Mit welchen Menschen bist Du noch verstrickt und nicht vollständig in Frieden? Wo haderst Du mit Dir in Bezug auf frühere Erlebnisse oder Verhaltensweisen? Tag für Tag treffen wir als Kreative alle möglichen Entscheidungen. Letztendlich treffen wir sie auf Basis von womöglich überholten Ideen, alten Geschichten, bekannten Strukturen oder längst vergangener Stimmungen, die wir in uns herumtragen. Ohne es zu merken, handeln wir aus Schuld, aus Groll, aus Momenten der Enttäuschung. Uns muss bewusst werden, all das sind bloß Erinnerungen, die wir unbewusst anwenden und die oft nichts mit unserer tatsächlichen Realität zu tun haben. Wir brauchen ein regelmäßiges Vergebungsritual, uns selbst und anderen gegenüber, um Vergangenes loszulassen. Nur so können wir authentisch die richtige Wahl treffen. Frei von der Last einer Zeit, die hinter uns liegt. Eingenommen von einer friedlichen Akzeptanz gegenüber allem was war. 

#8 I am that!?
Wir brauchen ein ganzheitliches Wissen um unsere Identität, damit wir unser Leben selbst steuern können, anstatt gesteuert zu werden.

Es kann ungemütlich werden, wenn wir uns selbst begegnen. Sollen wir wegrennen, wenn es hässlich wird mit uns selbst? Wir würden uns keinen Gefallen tun. Denn wir brauchen Integration und Ganzheitlichkeit, um zu verstehen wer wir sind. Im Schatten und im Licht. So können wir unser Leben selbst steuern, ohne gesteuert zu werden. Entscheidend dabei ist, die Sinnhaftigkeit jedes einzelnen Schrittes zu hinterfragen – entspricht es mir und meinem Wesenskern?

#9 what is your inner urge
Was kann ich nicht NICHT tun?

Seinen Wesenskern erkennen und annehmen, danach handeln, entscheiden und leben. Sich seiner Einzigartigkeit bewusst sein, ohne sich einerseits vom Ego noch andererseits vom Über-Ich manipulieren zu lassen. Entscheidungen bewusst und reflektiert treffen. Es gibt Zeiten, da vergessen wir unseren „inner urge“, den Grund, das Ziel, die Mission für die wir brennen. Wir können uns automatisieren, doch das bringt uns nichts. Wir bleiben stecken. Werden müde. Wenn wir unseren Leidenschaften gestatten, immer wieder Raum einzunehmen, egal wo wir stehen, bleibt uns das lähmende Gefühl der Monotonie erspart.

#10 remember your key moments
 „Key moments” können wir in Glücksgefühle übersetzen. Sie katapultieren uns im Leben nach vorne.

In unserem Alltag übergehen wir „Key Moments” oft, weil zu viel Ablenkung da ist, um sie wahrzunehmen. Doch wenn wir aufmerksam sind und sie erkennen, können aus ihnen Glücksgefühle resultieren. Diese leiten uns langfristig betrachtet in die richtige Richtung. Jeder Lebensabschnitt hält neue „Key Moments” für uns bereit, wenn wir unsere Offenheit bewahren, sie zu erkennen.

#11 you are the revolution
Wir brauchen die innere Revolution immer wieder. Wenn wir zu „Followern” werden, erreichen wir einen Status, der uns in Sattheit gefangen hält.

Was ist, wenn wir zu „Followern” werden? Dann haben wir einen Status erreicht, der uns in einer unproduktiven Sattheit gefangen hält. Genau das wird uns angreifbar machen, denn wir verschlafen unsere eigene, notwendige Neudefinition. Der Mittelweg ist unser kreativer Tod. Wir brauchen die Revolution gegen uns selbst und das bisher Erschaffene regelmäßig. Aus Dekonstruktion resultiert Neukonstruktion auf der nächsten Ebene. Getragen von einem Umfeld, welches diese Revolution nicht nur gestattet, sondern respektiert.   

#12 Feel the right moment. 
Jump!

Versuche zu erkennen, wann es Zeit für ein Rendez-Vous mit dem Unbekannten ist und triff‘ mutige Entscheidungen. Lerne, zu spüren, wenn alles miteinander räsoniert und zur Einheit wird. Reflektiere dabei Deine Vergangenheit: Wann hast Du zu lange gezögert oder wann zu schnell gehandelt?

#13 DREAM
Wir brauchen den Zustand der Langeweile um uns das Träumen zu ermöglichen.

Wir tun alles dafür, um uns nicht zu langweilen. Unsere neue Welt gestattet uns keine Sekunde ohne einen Screen oder Input von außen. So scheint es, wenn wir uns auf den Straßen umsehen, das sind die Bilder, die unseren Alltag prägen.
Irgendwann hat unser Gehirn keinen Platz mehr für Träume. Doch ohne sie können keine revolutionären, kreativen Ideen entstehen. Und um zu träumen, braucht unser Gehirn gähnende Langeweile. An diesem Attribut sollten wir uns orientieren. Gähnen bedeutet Entspannung, Entspannung liefert frische Ideen. Die Kraft der anfänglichen Naivität lässt uns fast irrational ohne Angst und Zweifel einfach etwas Neues beginnen. Naivität sollte nicht nur der Jugend vorbehalten bleiben, sondern in jedem Alter, in jeder Lebenswelt und Unternehmenssituation einen Platz haben.

#14 Set your intention What do you really really want?
Die Absicht ist unser Wegweiser für alle Entscheidungen.

Wir sehen ein Szenario vor uns. Und nur kurze Zeit später findet dieses Szenario real vor unseren Augen statt. Das ist die Kraft der Intention, die wir selbst setzen. Oft verirren wir uns in der Welt von Angeboten, Chancen und Möglichkeiten. Der Wegweiser durch dieses Dickicht ist unsere Intention. Ohne sie erleben wir keine Messbarkeit auf dem Weg zum erfolgreichen Umsetzen unserer Vorhaben und damit auch kein Glücksgefühl bei der Reflektion unserer Kreation.
Sich seiner Absichten gewahr zu sein, bringt automatisch die nötige Energie hervor, zu entscheiden, was zu tun ist – Schritt für Schritt. Getragen von Liebe und Durchhaltevermögen, bis das gewünschte Ergebnis sichtbar wird.

#15 WHO are you?
The necessity of inner work

Ein ganzheitliches Wissen um unsere Identität und die Absicht zur bewussten Weiterentwicklung unseres Lebens. Die Auseinandersetzung mit uns selbst und dem Wissen darüber wer wir sind und wer sein wollen ist ein Seismograph. Er sensibilisiert uns dafür die Sinnhaftigkeit einzelner Schritte zu hinterfragen. Stets aufs Neue zu entscheiden, ob der aktuelle Weg unserem Wesenskern und Talenten entspricht. Nur so können wir unser Leben selbst steuern anstatt gesteuert zu werden. Es ist eine Reise, die nie aufhört und die stets auf sich selbst aufbaut. Anhand unserer Ergebnisse sehen wir wo wir in der Auseinandersetzung mit uns selbst aktuell stehen. 

#16 USE OR IGNORE YOUR EGO

Lerne, mit dem eigenen Ego zu verhandeln und zu tanzen.

Unser Ego hat die Power, ein Projekt, eine ganze Karriere zu zerstören. Doch genau das gleiche Ego kann ein Projekt und eine ganze Karriere erst zum Leben erwecken. Das heißt: Dem Ego die alleinige Kontrolle abzunehmen ist gut. Andererseits möchte es gefüttert werden, wenn es hungrig ist. Kreativ sein meint, mit dem eigenen Ego zu verhandeln und zu tanzen, abzuwägen wann es hilft und wann es hindert – vor allem auch in der Interaktion mit unserem Umfeld. 

#17 Collective Mindset
Es ist an der Zeit, Wissen zu teilen, um dadurch über sich selbst hinauszuwachsen. 

Die Zeiten des Autors sind vorbei. Das mag eine merkwürdige These sein, aber sie bedeutet lediglich, dass sich die Zeit der Kreation des Einzelnen, des „Genies”, dem Ende zuneigt. Mit der eigenen Unternehmung das Interesse der Gemeinschaft im Blick zu behalten, führt zu Entscheidungen, deren Auswirkungen umfassender sind.
Wenn wir uns zu einem kollektiven Bewusstsein bekennen und über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg unseren Beitrag leisten, beflügelt dies das große Ganze. Denn ohne den Support eines funktionierenden Teams sind wir nichts. Wer die Unterschiedlichkeit der anderen als Bereicherung und Erweiterung der eigenen Möglichkeiten betrachten kann, hat jederzeit Zugriff auf ein verbindliches Support System, das ihn dabei unterstützt, über sich selbst hinaus zu wachsen.